Über uns


Seit 4 Generationen im Dienst des Gastes

Vor ca. 190 Jahren kaufte mein Ur-Ur-Ur-Ehle* hier in Ebni ein kleines „Armeleut Häußle“. Er war Stricker von Beruf und seine Berufsbezeichnung blieb bis in die jüngste Vergangenheit unser Hausname. So wurde meine Mutter noch „Strickers Ingrid“ genannt. Seine Enkelin die „Strickers Res“ (Rosine Strohmaier) meine Ur-Ahnin hatte vor ca. 90 Jahren bereits die ersten Kurgäste, die im Sommer am Ebnisee Erholung suchten. Als 40 jährige Witwe mit 4 Kindern besserte Sie damit ihr karges Einkommen auf. Ihr jüngster Spross, „Strickers Fritz“ und seine Frida haben nach ihrer Heirat die Pension erweitert, bis diese schließlich 16 Betten hatte.

 

Bestimmt kennen viele noch die „Pension Strohmaier“. 1973 wurde das Geschäft an meine Eltern übergeben, die erst einmal alles gründlich renoviert haben. So musste das alte Backhäusle einem Anbau weichen, eine neue Küche wurde installiert, endlich Zentralheizung eingebaut und das „Schwobastüble“ wurde aus der Taufe gehoben. Das war vor über 35 Jahren und seit dem hat sich vieles getan.

 

Wenn Sie noch mehr wissen möchten, versuchen Sie am Besten, die „alte Chefin“ zu fragen. Sie erzählt Ihnen gerne mehr über unser Schwobastüble und seine Geschichte.

Gemeinsam Leben und Arbeiten

Es war einmal eine Großfamilie....hier haben drei Generationen mit viel Herz und Liebe zum Detail Hand in Hand zusammen gearbeitet. Meine Töchter unterstützten mich während Schule und Studium so gut wie möglich in der Küche oder im Service. Oma und Opa Bihlmaier haben geholfen so lange es ihnen gesundheitlich möglich war. Meine Mutter war eine Wirtin mein Leib und Seele. Mein Vater konnte fast alles reparieren was kaputt war...

 

Nun hat sich das so nach und nach alles aufgelöst. Meine Mädels sind ausgeflogen und haben ihr eigenes Leben. Ab und zu kommen sie in Ebni vorbei und dann ist es manchmal wie früher..

Alle helfen mit, essen und feiern gemeinsam (so wie auf dem obigen Bild an Weihnachten 2021)

 

Im Haus sind nun nur noch mein Sohn Michael und ich.

Daher suche ich nach neuen Ideen wieder Leben in die Hütte zu bringen. Eventuell eine Gemeinschaft zu gründen in der man zusammen lebt und arbeitet. 

Denn ich habe gemerkt, dass die traditionelle Gastronomie unter den jetzigen Gegebenheiten nicht aufrecht zu erhalten ist. 

In Gajas Welt soll es  auch weiterhin frisches, rein veganes Essen geben. Nebenbei soll das Haus aber vor allem auch ein Begegnungsort sein für Menschen, die gerne ihre Lebensfreude mit anderen teilen möchten.